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Professur für Filmwissenschaft

Das Jenaer Seminar für Kunstgeschichte und Filmwissenschaft am Institut für Kunst- und Kulturwissenschaften ist deutschlandweit das einzige, das mit der Professur für Filmwissenschaft innerhalb der Kunstgeschichte die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Medium Film anbietet. Die Verbindung von Kunstgeschichte und Filmwissenschaft an der FSU Jena geht zurück auf die seit 2006 bestehende sukzessive Vereinigung des filmwissenschaftlichen und kunstgeschichtlichen Personals (Professuren, Dozenturen, Mittelbau) in einem Institut. Die Filmwissenschaft in Jena umfasst verschiedene Schwerpunkte, die sich in Forschung und Lehre sowie im Angebot von Veranstaltungen widerspiegeln: Filmästhetik und -theorie; Historizität des Films und der Medien; Film, Kino, Medien und Alltäglichkeit; das Verhältnis von Bild und Bewegtbild, Möglichkeiten empirischer Filmanalyse, das Verhältnis von Film und Geschlechtlichkeit.

Lehrveranstaltungen werden z.B. angeboten zu den Themen:

  • Einführung in die Methoden der Filmwissenschaft
  • Einführung in klassische und moderne Filmtheorien
  • Ästhetiken von Genre-, Kunst- (z.B. Avantgarden, Film im Kunstkontext) und Dokumentarfilm
  • Politik und Kunst (politische Ästhetiken, Gender, Intersektionalität, Geopolitik)
  • Filmkultur(-wissenschaftliche) Fragestellungen: Film und Gesellschaft, Film im Medien- und Kunstsystem

Formen und Formate von Lehre und Forschung

Zur Verbindung von Lehre und Forschung und zur Sichtbarmachung und Akzeptanzförderung des Faches in Universität und Stadt entwickelt die Professur für Filmwissenschaft verschiedene Formen und Formate der Präsentation und Reflektion audiovisueller Medien und ihrer Ästhetik:

1. Die öffentliche Vorlesung im Kino findet mindestens einmal im Jahr als ca. 10-teiliger Zyklus statt. Einer Filmvorführung folgt eine etwa einstündige Vorlesung mit anschließender Diskussion. Die Vorlesung zeigt und analysiert Filme an jenem Ort, für den sie erzeugt wurden: dem Kino. Dabei geht es um einen Einblick in die Forschungsgebiete der Professur am konkreten Material; zugleich geht es um die Reflektion der spezifischen Rezeptionssituation, in der die Filme zur Aufführung kommen (im Vergleich zu anderen Rezeptionspraktiken wie etwa über ein Display).

2. Das Jenaer Filmästhetische Kolloquium (JFK) findet ein- bis zweimal jährlich zu aktuellen filmästhetischen Fragestellungen statt. Dazu werden internationale ExpertInnen aus Film-, Medien- und Kunstwissenschaft und -praxis eingeladen, die ihre Ansätze mit WissenschaftlerInnen und Studierenden des Seminars für Kunstgeschichte und Filmwissenschaft und der Philosophischen Fakultät in Vorträgen und workshops diskutieren (Beginn 2019).

3. Filmwissenschaftliche Exkursionen führen in jene Kulturen und Diskurse ein, die mit der Herstellung und Vorstellung von Film aufs Engste verwoben sind: Filmarchivierung und -kuratierung, die Praxis des Festivalbetriebs, des Filmmarketings und des Vertriebssektors.

4. Digitales Medienlabor: In Planung für 2019 ist der Aufbau eines digitalen Medienlabors zur quantitativen und qualitativen Analyse großer Filmcorpora.

 

Mitarbeiter_innen der Professur

Prof. Dr. Bernhard Groß

Email:

Tel.: 03641 - 944 - 900


Robin K. Saalfeld, M.A. (wissenschaftlicher* Mitarbeiter*)

Email:

Tel.: 03641 - 944 - 913


Felix T. Gregor, M.A. (wissenschaftlicher Mitarbeiter)

Email:

Tel.: 03641 - 944 - 913


Katrin Oertel (Sekretariat)

Email: f

Tel.: 03641 - 944 - 900


Lehrbeauftragte:

Dr. Kayo Adachi-Rabe

Golnaz Sarkar Farshi, M.A. (Bauhaus Uni Weimar)

Lena Serov, M.A. (Bauhaus Uni Weimar)


Studentische Hilskräfte und Tutor_innen:

Jonas Erler (studentische Hilfskraft)

Lena Koseck (Tutorin)

 

Kontakt

Professur für Filmwissenschaft mit Schwerpunkt visuelle Ästhetik filmischer Medien

Sekretariat: Katrin Oertel

Ernst-Abbe-Platz 8

07743 Jena

Zi. 212

Email:

Telefon: +49 (0) 3641 9-44900

Fax: +49 (0) 3641 9-44902

Sprechzeiten: täglich 10.00 - 14.00 Uhr