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Frommannscher Skulpturen Garten

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Der FrommannscheSkulpturenGarten ist ein neues Ausstellungsformat, das der Lehrstuhl für Kunstgeschichte zusammen mit dem Jenaer Kunstverein im Sommer 2012 erfolgreich eingeführt hat. Das Gartengelände des historischen Frommannschen Anwesens, das um 1800 Künstlern und Philosophen als Treffpunkt diente und in dem heute geisteswissenschaftliche Institute der Friedrich-Schiller-Universität Jena untergebracht sind, bietet eine besondere Ausstellungsatmosphäre für zeitgenössische Kunst.






2018 Marten Schech

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Die Arbeiten des Dresdner Bildhauers Marten Schech kennzeichnet das freie Spiel zwischen Architektur und Skulptur. Die Werke im FrommannschenSkulpturenGarten sind alle von der Fachwerkbauweise inspiriert, suchen aber ihre eigenen Wege. Diese führen weg vom bewohnbaren Haus mit vier Wänden, hin zu abstrakten Architekturen, die ihre neue, temporäre Heimat im Grünen des Gartens gefunden haben.

Vernissage am 5. Juni, 19 Uhr
Begrüßung
Prof. Dr. Verena Krieger, Lehrstuhl für Kunstgeschichte
Robert Sorg, Jenaer Kunstverein e.V.
Einführung
Rebekka Marpert, Kuratorin

Öffentliche Führungen

1. Juli, 15 Uhr Führung mit der Kuratorin
13. Juli 18 Uhr Künstlergespräch

Die Ausstellung und alle Veranstaltungen finden im Frommannschen Anwesen, Fürstengraben 18, 07743 Jena, statt.

Im Rahmen einer studentischen Initiative erscheint ein umfangreiches Begleitheft.

Kontakt



        
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      Foto © Marten Schech

>>> Begleitheft zur Ausstellung (link)




Wir danken unseren Förderern:

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2017 Ingrid Hartlieb

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Ingrid Hartlieb:

"Dreifach ist der Schritt der Zeit"

Ausstellung vom 20. Mai - 15. Juli 2017

Die nunmehr sechste Ausgabe des FrommannschenSkulpturenGartens ist Teil einer großen Retrospektive der Stuttgarter Bildhauerin Ingrid Hartlieb. Ihre teils monumentalen Skulpturen aus Holz und Gusseisen werden im Frommannschen Garten und im Botanischen Garten ausgestellt, ihre Zeichnungen und Kleinskulpturen sind im Jenaer Kunstverein zu sehen.

Kuration: Prof. Dr. Verena Krieger (Lehrstuhl für Kunstgeschichte).
Kuratorische Assistenz: Philipp Schreiner, B.A.

Der Lehrstuhl für Kunstgeschichte der FSU Jena, der Jenaer Kunstverein und der Kunsthof Jena laden Sie herzlich zu folgenden Terminen an den drei Ausstellungsorten ein:

Vernissage 1: Freitag, den 19. Mai um 19 Uhr
Frommannscher Garten, Fürstengraben 18

Begrüßung:
Albrecht Schröter (OB Stadt Jena) und Robert Sorg (Vorsitzender Jenaer Kunstverein)

Einführung:
Prof. Dr. Verena Krieger (Lehrstuhl für Kunstgeschichte)

anschließender Ausklang mit Musik und Umtrunk im Botanischen Garten.
Die Künstlerin ist anwesend.

Vernissage 2: Samstag, den 20. Mai um 14 Uhr
Jenaer Kunstverein, Markt 16

Begrüßung:
Jürgen Conradi, stellv. Vorsitzender Jenaer Kunstverein
Die Künstlerin führt durch die Ausstellung.

Abschlussführung mit der Künstlerin:
Samstag, den 8. Juli um 14 Uhr
Frommannscher Garten, Fürstengraben 18

Ausstellungsorte:

Frommannscher Garten:
Fürstengraben 18, Jena, Mo-Fr, 8-20 Uhr (Eintritt frei)
Botanischer Garten:
Fürstengraben 16, Jena, täglich 10-19 Uhr (Eintritt: 4,00/2,50)
Jenaer Kunstverein:
Markt 16, Jena, Mi, Fr, Sa 12-16 Uhr, Do 12-19 Uhr (Eintritt frei)

Pressekontakt: Prof. Dr. Verena Krieger, , 03641/944160  



 

2016 André Tempel

André Tempel: CRASH, BOOM, BANG!


                  
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Foto © Lehrstuhl für Kunstgeschichte, FSU
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Foto © Lehrstuhl für Kunstgeschichte, FSU






 




Ausstellung vom 3. Juni-7. Juli 2016 | Öffnungszeiten: Mo-Fr, 8-20 Uhr

Am 2. Juni um 19 Uhr fand die Eröffnung in Anwesenheit des Künstlers statt.

Ausstellungsort: Frommannsches Anwesen, Fürstengraben 18, Jena

Der FrommannscheSkulpturenGarten feiert in diesem Jahr seinen fünften Geburtstag und sorgt in dieser Ausgabe mit Sicherheit für die ein oder andere Überraschung und interessante Begegnung. So stattet etwa eine Serie von knallroten Gummibällen dem Garten einen Besuch ab. Wie Eindringlinge einer anderen Welt sind die Visitors auf der Pergola gelandet und treten mit stacheligen Grabvasen besetzt in einen kontrastreichen Austausch mit dem lieblichen Ort des Anwesens. Das Werk des Dresdner Bildhauers André Tempel zeichnet sich mal durch farbenfroh-heitere, mal durch bedrohlich wirkende skulpturale Eingriffe in den öffentlichen Raum aus. Als Material wählt der Künstler Gebrauchsgegenstände aus Baumarkt und Alltag - Regentonnen, Gummischläuche, Gymnastikbälle und vieles mehr. Mit seinen Objekten schafft Tempel bewusst Kontraste zum Garten.

Kurator: Robert Sorg, Kunsthof Jena e.V.,

Pressekontakt: Linn Burchert, Lehrstuhl für Kunstgeschichte,


Zu der Ausstellung gibt es ein Begleitfaltblatt, das auf eine studentische Initative hin erstellt wurde und an den Eingängen zur Ausstellung kostenlos erhältlich ist.

>>> Begleitblatt


Öffentliche Führungen werden an folgenden Terminen kostenlos angeboten:

Sonntag, 5. Juni, 16 Uhr im Rahmen des "Tags der offenen Gärten"
Sonnabend, 18. Juni, 16 Uhr
Abschlussführung mit dem Künstler: Donnerstag, 7. Juli, 16 Uhr

>>> Ausstellungsplakat
>>> Einladung
>>> Pressespiegel





2015 Reinhard Haverkamp

Reinhard Haverkamp: Auf Gegenseitigkeit



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Foto © Lehrstuhl für Kunstgeschichte, FSU


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Foto © Johannes Maas












Ausstellung vom 3. Juni - 19. Juli 2015

Die Vernissage fand am 2. Juni in Anwesenheit des Künstlers statt.

Frommannsches Anwesen, Fürstengraben 18, Jena

Das Frommannsche Anwesen wurde auch im Sommer 2015 für einige Wochen um eine Reihe ungewöhnlicher 'Gewächse' reicher. Wo sich im späten 18. Jahrhundert der Verleger Ernst Frommann und seine Frau Johanna mit renommierten Gästen wie Goethe und Schelling über naturphilosophische und künstlerische Themen austauschten, treten heute im seit 2012 jährlich stattfindenden FrommannschenSkulpturenGarten Kunst und Natur erneut in einen Dialog.

Mal türmen sich die feingliedrigen Metall- und Holzskulpturen Reinhard Haverkamps in die Höhe, mal umspannen und umspielen sie bodennah das Grün der Anlage. Haverkamp selbst beschreibt seine Arbeiten als Systeme parallel zur Natur: "So wie die Natur in ihren Hervorbringungen das Zusammenspiel unterschiedlichster Einflüsse zu einem funktionierenden System vereinigt, sind auch die Skulpturen das Ergebnis von Prozessen, in denen Kräfteverhältnisse wie Materialspannung, Balance und Schwerkraft zu in sich stimmigen Formen führen".

Das Gegenseitige als ein spannungsvolles Miteinander verwirklicht sich somit nicht nur im Dialog von Natur und Kunst, sondern auch in der Konstruktion der Werke selbst. Eine Skulptur wie "Kreislauf" etwa bildet ein ausgeklügeltes System, das durch das Ineinanderstecken und Verformen des elastischen Materials entsteht. Hinzu kommen die Lichtreflexionen und Schattenwürfe, durch die die Werke mit ihrer Umgebung interagieren.

Zu der Ausstellung wurde von Studierenden verschiedener Fächer ein Begleitheft erstellt. Das Heft kann in der Mediathek sowie im Sekretariat bei Frau Tomoscheit gegen Spende erworben werden sowie online unter dem folgenden Link kostenlos eingesehen werden:

>>> Begleitheft zur Ausstellung (pdf)


>>> Ausstellungsplakat (pdf)

>>> Faltblatt zur Ausstellung (pdf)

>>> Pressebericht (jpg)




Informationen

Linn Burchert, M.A. (Kuratorin)


+ 49 (0) 3641 944 163











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Foto © Johannes Maas





2014 Liz Bachhuber

Liz Bachhuber: Vernestung

     
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(c) Foto: Anne-Kathrin Hinz
  
                      

4. Juni - 13. Juli 2014, Mo-Fr 8-20 Uhr
FrommannscherSkulpturenGarten, Fürstengraben 18, 07743 Jena

In ihren Werken verarbeitet Liz Bachhuber natürliche wie künstliche Materialien und erschafft durch die Verbindung von organischen und industriellen Stoffen neuartige und ungewohnte Objekte. Im Frommannschen Garten wurden verschiedene Materialspenden aus Jena und Umgebung an mehreren Stellen zu großen und kleinen Nestern verwoben, die sich als "zweite Natur" friedlich in die vorhandenen Strukturen einfügen. Die US-amerikanische Künstlerin ist seit 1993 Professorin für Freie Kunst an der Bauhaus-Universität in Weimar. Dort hat sie u.a. das Studienprogramm "Kunst im öffentlichen Raum und neue künstlerische Strategien" mitbegründet und geleitet.

Kuratorin: Prof. Dr. Verena Krieger
Kuratorische Assistenz: Anne-Kathrin Hinz

                     

>>> Ausstellungsplakat (pdf)

>>> Faltblatt zur Ausstellung (pdf)

>>> Presseberichte (pdf)

 
   

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(c) Foto: Jan-Peter Kasper, Friedrich-Schiller-Universität Jena

       
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(c) Foto: Anne-Kathrin Hinz
     
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(c) Foto: Jan-Peter Kasper, Friedrich-Schiller-Universität Jena


 



2013 Susan Philipsz

Susan Philipsz: The Two Sisters

   
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(c) Foto: Jan-Peter Kasper/FSU
               

5. Juni - 14. Juli 2013
Klanginstallation im FrommannschenSkulpturenGarten, Fürstengraben 18, 07743 Jena

Die Präsentation einer Klanginstallation von Susan Philipsz im Frommannschen Skulpturen Garten stellte den prominenten Auftakt des BrandSchutz-Projektes dar. Philipsz (geb. 1965 in Glasgow, lebt und arbeitet in Berlin) wurde 2010 mit dem renommierten Turner Prize für zeitgenössische Kunst ausgezeichnet und war 2012 Teilnehmerin bei der dOCUMENTA (13). Sie ist international für ihre einzigartigen Klanginstallationen bekannt, die aus verschiedenen Tonspuren bestehen und u.a. von der Künstlerin selbst eingesungen werden. Das im Frommannschen Garten ausgestellte Audiokunstwerk The Two Sisters erzählt die Geschichte zweier Schwestern, die eine Art Urszenario menschlicher Konflikte bildet und die Verknüpfung von Gewalt und Verlust, Erinnerung und Wiederholung verweist. Durch die gezielte Platzierung der Lautsprecher nahm die Arbeit unmittelbar Bezug zum Ort ihrer Installation und erschuf ein einzigartiges sinnliches Erlebnis, deren berührender und anregender Erfahrung man sich nicht entziehen konnte.

Kuratorin: Dr. Elisabeth Fritz

>>> Ausstellungsplakat (pdf)
>>> Faltblatt zur Ausstellung (pdf)
>>> Presseberichte (pdf)


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(c) Foto: Lehrstuhl für Kunstgeschichte, FSU Jena

2012 Christoph Reichenbach


Christoph Reichenbach: Harlekine

 



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Foto © Anne-Kathrin Hinz  
    

7. Juni - 15. Juli 2012, täglich 8 bis 20 Uhr
Frommannsches Anwesen, Fürstengraben 18, Jena

Das Kunsthistorische Seminar der Friedrich-Schiller-Universität Jena organisierte in Kooperation mit dem Jenaer Kunstverein erstmalig eine Skulpturenausstellung im Garten des Frommannschen Anwesens. Gezeigt wurden Figuren des Bildhauers Christoph Reichenbach (geb. 1950, lebt und arbeitet in Halle/Saale), welche in produktive Spannung zu dem historischen Ensemble gesetzt wurden, das einst zentraler Treffpunkt von Künstlern und Philosophen der Klassik und Romantik war. Reichenbachs groß- und kleinformatige Variationen seines typischen Motivs des "Harlekin" waren stehend, sitzend und schreitend im Garten zu finden. Die Kombination von Kunstharz, Acrylfarbe, Blattmetallen und Blei verleiht den Figuren ihre einzigartige Charakteristik, die durch die belebten Oberflächenstrukturen und fragile Körperlichkeit an die Skulptur der klassischen Moderne ebenso anschließt wie sie Bezüge zu Zeitgeschichte und Gegenwart herstellt.

Kuratorin: Prof. Dr. Verena Krieger
Kuratorische Assistenz: Dr. Elisabeth Fritz


>>> Ausstellungsplakat (pdf)

>>> Faltblatt zur Ausstellung (pdf)

>>> Presseberichte (pdf)




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Foto © Anne Günther, Friedrich-Schiller-Universität Jena